Ernährungsberatung

Ernährungsberatung – Richtig BARFEN – aber wie?

Gemeinsam erforschen wir den „BARF-Dschungel“

 Fast jeder Hundehalter hat schon einmal den Begriff BARF oder Rohfütterung gehört. Ist es nur Fleisch „hinwerfen“ und gut? Oder steckt da noch mehr dahinter?

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Was verbirgt sich wirkliche hinter BARFen?

Swanie Simon hat den Begriff BARF für uns sinngemäß und verständlich ins Deutsche übersetzt. Tatsächlich bedeutet BARF Biologisch Artgerechtes Rohes Futter.

Heißt… das Ziel beim BARFen ist, dass wir unsere Hunde komplett roh füttern. Nicht nur das Fleisch, sondern auch alle weiteren Bestandteile der Nahrung, die unsere Fellnase für eine ausgewogene Ernährung benötigt.

Es ist roh – dann ist es BARF?

Falsch. BARF ist lediglich ein Teilgebiet der Rohfütterung.

Die Rohfütterung fällt unter den Begriff der Frischfütterung, was soviel bedeutet wie: Wenn ich kein Fertigfutter verwende, sondern die Mahlzeiten für meinen Hund frisch zubereite, dann ist es frisch gefüttert. Richtlinien, wie das Futter zusammengesetzt wird, gibt es hierbei nicht. Die Rationen werden vom Tierhalter selbst zusammengestellt und grundsätzlich wird fast alles roh gefüttert.

Was ist denn nun der Unterschied zwischen Rohfütterung und BARF?

BARF-HundSchauen wir uns einmal einen wildlebenden Hunde und Katzen an. Auch diese ernähren sich nicht nur von rohem Fleisch. Die Natur bietet ihnen unter anderem auch pflanzliche Bestandteile, wie Kräuter, Gräser und Hinterlassenschaften von Pflanzenfresser an. Somit steht Abwechslung auf ihrem Speiseplan. Nun werfen wir einen Blick auf das Beutetier. In diesem Fall einen Hasen. Er bietet den Hunden und Katzen Fleisch, Fett, Knochen, Innereien, Blut, Fell und Darminhalt. Fell und der Inhalt des Darmes sind unverdauliche Bestandteile. Diese ersetzen wir durch Obst und Gemüse. So sind wir nun beim Thema BARF für unsere Hunde und Katzen angelangt.

Welche Komponenten spielen beim BARF eine Rolle und wie können wir ein Beutetier rekonstruieren?

Unverdauliche Bestandteile ersetzen wir, wie gesagt, durch Obst und Gemüse. Diese sollte püriert oder fein gerieben werden, da unsere Fellnasen durch ihren kurzen Darm dieses besser verwerten können.

Beim Fleisch bildet das Muskelfleisch den größten Anteil in der Ration. Zudem werden noch Pansen oder Blättermagen zugefüttert, da diese gute Nährwerte bieten und von unseren Hunden und Katzen auch sehr gerne gefressen werfen. Das Blut und die Innereien werden bei der BARF-Fütterung etwas reduziert, da die bindegewebsartigen Schlachtabfälle, wie beispielsweise der Darm bereits durch Pansen oder Blättermagen abgedeckt werden. Die Knochen füttern wir, allerdings nicht als blanke Knochen, sondern als rohe, fleischige Knochen. Diese bestehen zur Hälfte aus Fleisch und zur Hälfte aus Knochen.

Warum sollten wir auch bei der Ernährung unserer Fellnase umdenken?

BARF-KatzeDurch die Fertigfuttermittel leider immer mehr Hunde und Katzen an fütterungsbedingten Erkrankungen, wie Allergien, Nieren- und Lebererkrankungen, Übergewicht und sogar Magendrehungen. Bis diese Erkrankungen jedoch ihren Ursprung in der Fütterung finden, werden etliche andere Eventualitäten in Betracht gezogen und getestet. Dabei ist es doch so einfach! Wir Menschen verfolgen stets den Drang uns gesund zu ernähren. Fertiggerichte sind schädlich und ausgewogen schon gar nicht. Doch… warum verfolgen wir diesen Ansatz nicht auch unseren besten Freunden?

Das Fertigfutter, explizit Trockenfutter, ist nichts anderes als unsere Fertiggerichte. Wertlose Füllstoffe, synthetische Vitamine, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Antioxidantien können NICHT gesund sein.

Ich denke, da stimmen Sie mir vollkommen zu und ich behaupte nun mal, genau aus diesem Grund lesen sie meinem Beitrag zum Thema Ernährung, zum Thema BARFen.

Immer mehr Tierhalter möchten auf eine artgerechte rohe Fütterung wert legen. Doch sie sind oft verunsichert, da sich hier die Meinungen spalten. Und genau hier, habe ich wieder einmal eine Bitte an Sie. Versuchen Sie es… hören Sie auf Ihr Gefühl und Sie werden sehen, wie gut es Ihre Fellnase tut. Wie sich das Krankheitsbild verbessern wird, wie wohl sich Ihr Hund, Ihre Katze fühlt, wenn Sie auf ihn eingehen.

Kritiker argumentieren stets, dass es zu riskant sei, rohes Fleisch zu füttern. Rohes Fleisch ist mit Krankheitserregern behaftet. Zudem behaupten sie, dass die Rate der Fütterungsfehler sehr hoch wäre. Doch sind wir mal ehrlich…. Das Fertigfutter ist längst nicht so sicher, wie uns die Futterkonzerne weiß machen wollen.

– krebserregende Zusatzstoffe

– Über- und Unterdosierung von Nährstoffen, die teils zum Tode des Tieres führen können

– fragwürdige Dosierung von Getreide

– Kontamination mit Krankheitserregern und Schimmelpilze

– fehlerhafte Ausschreibung der Inhaltsstoffe

und nicht zuletzt die Tierversuche zur Erforschung des Futters. Sprich… Tierversuche um die Tiere zu ernähren. Ernsthaft?

Ist dies sicher und fehlerfrei?

Was denken Sie?

Ich lasse dies nun mal so im Raum stehen. Allerdings denke ich, wie bereits erwähnt, dass Sie sich diesen Beitrag durchgelesen haben, weil Sie sich genau für diese Fütterung – sprich BARF interessieren. Aber vielleicht haben Sie ja immer noch Zweifel, wie SIE dies einfach und sicher umsetzen können. Und da kann ich Ihnen meine Hilfe anbieten.

Sie dürfen mir glauben, ein Spaziergang war meine Ausbildung zum Ernährungsberater bei Swanie Simon nicht. Doch… dessen war ich mir bewusst, gleichzeitig war mir auch klar, wenn ich Ihnen auf diesem Gebiet – sprich in der Ernährung, beim BARFen mein fundiertes Wissen anbiete, ist eine Ausbildung bei Swanie Simon für mich Pflicht.

Ich biete Ihnen nun „hier“ einen individuellen Ernährungsplan für Ihre Fellnase an, damit Sie sich keine unnötigen Sorgen und Gedanken mehr machen müssen. Sie können nun Ihre Zeit wieder der Fellnase widmen. Den Dschungel des Internets können Sie hinter sich lassen.

Bei der Erstellung des Futterplanes werde ich Ihnen dann auch mitteilen, welche Zusätze Ihr Hund oder Ihre Katze benötigt.

Apropos Zusätze… auch diese sollten individuell auch den Hund und die Katze abgestimmt sein – hier gibt es kein Patentrezept. Was dem einen gut tut, ist für den anderen nicht.

"I feel good"
“I feel good”

 

Warum sollten wir unseren Hund und unsere Katzen BARFen?

Ganz einfach – DAMIT DIE FELLNASE GESUND BLEIBT.

Aber… nicht nur das – können wir damit gemeinsam erreichen. Auch so manche Erkrankung lässt sich auf diese Weise behandeln.

 Doch… es gibt noch weitere Vorteile:

– Ihr Hund, Ihre Katze hat eine höhere Lebenserwartung – statistisch gesehen 2,7 Jahre länger

– Sie kennen die Bestandteile der Nahrung und bestimmen diese selber

– Sie haben individuell abgestimmtes Futter für Ihren Hund und Ihre Katze

– keine gesundheitsschädliche Zusatzstoffe

– geringere Kotmenge, da die Füllstoffe entfallen – sprich… was Sie für Ihre Fellnase investieren, wird auch verwertet. „Sie werfen das Geld nicht zum Fenster heraus“. Es geht nichts oben rein und unten wieder unverwertet raus. Sie können sich sicher sein, dass Ihre Bemühungen auch den Zweck erfüllen und Sie werden sich wundern, wie viel Sie an Kosten für „Spätfolgen“ sparen können.

Es gibt auch Nachteile – die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Allerdings sind diese in meinen Augen eher „praktischer“ Natur.

– der Zeitaufwand für die Zubereitung ist höher. Aber… das sollte uns die Gesundheit der Fellnase    wert sein.

– der Platzbedarf für die artgerechte Fütterung ist höher

– die Kenntnisse für die BARF-Fütterung, die nötig sind, müssen erlernt werden und sind etwas komplexer als Trockenfutter in den Napf zu füllen. Wie gesagt… etwas!

Auch beim BARFen benötigt der Körper Ihrer Fellnase etwas Zeit sich umzustellen und kann eventuell mit Durchfällen reagieren. Das ist aber bei jeder Futterumstellung möglich und somit kein Grund zur Sorge.