BARF Ernährung Hund und Katze

Ernährungsberatung – Richtig BARFEN – aber wie?

Gemeinsam erforschen wir den „BARF-Dschungel“

Fast jeder Hundehalter hat schon einmal den Begriff BARF oder Rohfütterung gehört. Ist es nur Fleisch „hinwerfen“ und gut? Oder steckt da noch mehr dahinter?

Zertifikat_Pfade

 

Was verbirgt sich wirkliche hinter BARFen?

Swanie Simon hat den Begriff BARF für uns sinngemäß und verständlich ins Deutsche übersetzt. Tatsächlich bedeutet BARF Biologisch Artgerechtes Rohes Futter.

Heißt… das Ziel beim BARFen ist, dass wir unsere Hunde roh füttern. Nicht nur das Fleisch, sondern auch alle weiteren Bestandteile der Nahrung, die unsere Fellnase für eine ausgewogene Ernährung benötigt.

Es ist roh – dann ist es BARF?

Falsch. BARF ist lediglich ein Teilgebiet der Rohfütterung.

Bei BARF handelt es sich um eine Ernährungsform für Hunde und Katzen, bei der rohe und frische Zutaten zusammengestellt werden. Diese Zusammensetzung orientiert sich an dem Aufbau eines potentiellen Beutetiers und stellt mit verschiedenen Futterkomponenten die natürliche Futterzusammensetzung eines wildlebenden Caniden – also eines Fleischfressers – nach. Wir bauen also bei BARF ein Beutetier nach und ernähren unsere Hunde und Katzen entsprechend ihren Bedürfnissen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Mit meiner mobilen Tierheilpraxis im Raum Mössingen, Tübingen, Reutlingen, Rottenburg und Balingen ermögliche ich Ihrem Hund oder Katze eine Behandlung in gewohnter Umgebung.

Einen Termin können Sie gerne telefonisch unter 0177 3837770 oder per Email an info@tierheilpraktiker-fellnase.de vereinbaren.

Ich freue mich darauf Sie und Ihre Fellnase kennenzulernen.

Für Mössingen, Hechingen, Rottenburg, den Kreis Tübingen, Reutlingen und Balingen berechne ich Ihnen keine Fahrtkosten.

Ab 30 Kilometern berechne ich je gefahrenen Kilometer 0,30 Euro

Nun werfen wir einen Blick auf das Beutetier. In diesem Fall einen Hasen. Er bietet den Hunden und Katzen Fleisch, Fett, Knochen, Innereien, Blut, Fell und Darminhalt.

Fell und der Inhalt des Darmes sind unverdauliche Bestandteile. Diese ersetzen wir durch Obst und Gemüse. So sind wir nun beim Thema BARF für unsere Hunde und Katzen angelangt.

Welche Komponenten spielen beim BARF eine Rolle und wie können wir ein Beutetier rekonstruieren?

Bei der BARF-Ernährung wird in tierische und pflanzliche Komponenten unterteilt. Bei den tierischen Komponenten stellt das Muskelfleisch den größten Anteil in der Ration dar. Zudem werden beim Hund noch Pansen oder Blättermagen zugefüttert, da diese vor allem Aminosäuren in einer optimalen Zusammensetzung beinhalten. Natürlich liefern diese Komponenten auch viele wertvolle Nährstoffe und Energie. Ist hier der Anteil nicht ausreichend oder minderwertig, dann fehlen unseren Vierbeinern wichtige Aminosäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Zusätzlich kann der Energiegehalt der Futterration absinken, denn durchwachsenes Muskelfleisch liefert den für ein Caniden natürlicherweise einzig zugänglichen Energieträger – das Fett. Durch eine ausreichende Fettzufuhr entsteht auch kein Eiweißüberschuss in der BARF Ration.

Blut und die Innereien werden bei der BARF-Fütterung etwas reduziert, da die bindegewebsartigen Schlachtabfälle, wie beispielsweise der Darm bereits durch Pansen oder Blättermagen abgedeckt werden. Knochen füttern wir, allerdings nicht als blanke Knochen, sondern als rohe, fleischige Knochen. Diese bestehen zur Hälfte aus Fleisch und zur Hälfte aus Knochen.

Warum sollten wir auch bei der Ernährung unserer Fellnase umdenken?

BARF-Hund

Durch die Fertigfuttermittel leider immer mehr Hunde und Katzen an fütterungsbedingten Erkrankungen, wie Allergien, Nieren- und Lebererkrankungen, Übergewicht und sogar Magendrehungen. Bis diese Erkrankungen jedoch ihren Ursprung in der Fütterung finden, werden etliche andere Eventualitäten in Betracht gezogen und getestet.

Dabei ist es doch so einfach! Wir Menschen verfolgen stets den Drang uns gesund zu ernähren. Fertiggerichte sind schädlich und ausgewogen schon gar nicht. Doch… warum verfolgen wir diesen Ansatz nicht auch unseren besten Freunden?

Das Fertigfutter, explizit Trockenfutter, ist nichts anderes als unsere Fertiggerichte. Wertlose Füllstoffe, synthetische Vitamine, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Antioxidantien können NICHT gesund sein.

Ich denke, da stimmen Sie mir vollkommen zu und ich behaupte nun mal, genau aus diesem Grund lesen sie meinem Beitrag zum Thema Ernährung, zum Thema BARFen.

Immer mehr Tierhalter möchten auf eine artgerechte rohe Fütterung wert legen. Doch sie sind oft verunsichert, ob unseren Hunden und Katzen alle Nährstoffe zugeführt werden, die sie benötigen.

Und genau hier, habe ich wieder einmal eine Bitte an Sie. Versuchen Sie es… hören Sie auf Ihr Gefühl und Sie werden sehen, wie gut es Ihre Fellnase tut. Es gibt viele „Mythen“ zum Thema Barf und auch viele unterschiedliche Meinungen. Ich möchte Ihnen hier gerne mein Wissen weitergeben und Ihnen einen Weg des BARFens zeigen, sodass verständlich ist, warum BARFen sinnvoll ist.

Kritiker argumentieren stets, dass es zu riskant sei, rohes Fleisch zu füttern. Rohes Fleisch ist mit Krankheitserregern behaftet. Zudem behaupten sie, dass die Rate der Fütterungsfehler sehr hoch wäre. Doch sind wir mal ehrlich…. Das Fertigfutter ist längst nicht so sicher, wie uns die Futterkonzerne weiß machen wollen.

– krebserregende Zusatzstoffe

– Über- und Unterdosierung von Nährstoffen, die teils zum Tode des Tieres führen können

– fragwürdige Dosierung von Getreide

– Kontamination mit Krankheitserregern und Schimmelpilze

– fehlerhafte Ausschreibung der Inhaltsstoffe

und nicht zuletzt die Tierversuche zur Erforschung des Futters. Sprich… Tierversuche um die Tiere zu ernähren. Ernsthaft?

Ich denke nicht, dass diese „Variante“ wirklich sicher ist. Was meinen Sie?

Natürlich sollten Sie zum Wohle Ihres Hundes und Ihrer Katze entscheiden. Ich verstehe aber auch, dass es nicht einfach ist und man sich oft unsicher ist. Gerne möchte ich Ihnen dabei helfen die BARF-Fütterung zu verstehen und Ihnen Sicherheit mit der artgerechten Ernährung Ihrer Fellnase geben. Sprechen Sie mich gerne darauf an.

BARF-Katze

Ich habe die Ausbildung zum Ernährungsberater bei Swanie Simon absolviert, da ein fundiertes Wissen zum Thema Ernährung für mich Pflicht ist und ich nur durch eine solide Ausbildung mein Wissen auch weitergeben kann.

Ich biete Ihnen nun „hier“ einen individuellen Ernährungsplan für Ihre Fellnase an, damit Sie sich keine unnötigen Sorgen und Gedanken mehr machen müssen. Sie können nun Ihre Zeit wieder der Fellnase widmen. Den Dschungel des Internets können Sie hinter sich lassen.

Bei der Erstellung des Futterplanes werde ich Ihnen dann auch mitteilen, welche Zusätze Ihr Hund oder Ihre Katze benötigt und warum welche Komponente im Barfplan eingesetzt wird. Mir ist wichtig, dass Sie „verstehen“, warum Sie was füttern.

Apropos Zusätze… auch diese sollten individuell auch den Hund und die Katze abgestimmt sein und ausgewählt werden – hier gibt es kein Patentrezept.

Warum sollten wir unseren Hund und unsere Katzen BARFen?

Ganz einfach – DAMIT DIE FELLNASE GESUND BLEIBT.

Aber… nicht nur das – können wir damit gemeinsam erreichen. Auch so manche Erkrankung lässt sich auf diese Weise behandeln.

 Doch… es gibt noch weitere Vorteile:

– Ihr Hund, Ihre Katze hat eine höhere Lebenserwartung – statistisch gesehen 2,7 Jahre länger

– Sie kennen die Bestandteile der Nahrung und bestimmen diese selber

– Sie haben individuell abgestimmtes Futter für Ihren Hund und Ihre Katze

– keine gesundheitsschädliche Zusatzstoffe

– geringere Kotmenge, da die Füllstoffe entfallen – sprich… was Sie für Ihre Fellnase investieren, wird auch verwertet. „Sie werfen das Geld nicht zum Fenster heraus“. Es geht nichts oben rein und unten wieder unverwertet raus. Sie können sich sicher sein, dass Ihre Bemühungen auch den Zweck erfüllen und Sie werden sich wundern, wie viel Sie an Kosten für „Spätfolgen“ sparen können.

Es gibt auch Nachteile – die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Allerdings sind diese in meinen Augen eher „praktischer“ Natur.

– der Zeitaufwand für die Zubereitung ist höher. Aber… das sollte uns die Gesundheit der Fellnase    wert sein.

– der Platzbedarf für die artgerechte Fütterung ist höher

– die Kenntnisse für die BARF-Fütterung, die nötig sind, müssen erlernt werden und sind etwas komplexer als Trockenfutter in den Napf zu füllen. Wie gesagt… etwas!

Auch beim BARFen benötigt der Körper Ihrer Fellnase etwas Zeit sich umzustellen und kann eventuell mit Durchfällen reagieren. Das ist aber bei jeder Futterumstellung möglich und somit kein Grund zur Sorge.

Malou-Wiese-barf-breit