Futtermittelallergie beim Hund

Ihr Hund hat eine Hautkrankheit, die immer wieder auftritt? Ihr Hund hat Magen-Darm-Probleme, die einfach immer wieder kehren? Ihr Hund kratzt sich ständig am ganzen Körper oder an bestimmten Stellen? Ihr Hund hat öfters Ohren- oder Augenentzündungen und es lässt sich einfach nicht in den Griff bekommen? Ihr Hund hat vielleicht auch offene Stellen an der Nase oder an den Pfoten? Und Sie verzweifeln langsam und fragen sich wie Sie Ihrer geplagten Fellnase helfen können?

Dann könnte es sein, dass Ihr Hund unter einer Futtermittelallergie leidet. Eine Diagnose, die weitere Informationen erfordert und genauer betrachtet werden muss.

 

Futtermittelallergie – was ist das?

Eine Futtermittelallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Die Futtermittelallergie tritt häufig in den ersten Lebensjahren auf, kann aber genauso in späteren Jahren vorkommen. Meist sind Hautreaktionen und Magen-Darm-Probleme bei Ihrem Hund die Anzeichen für eine Futtermittelallergie.

Auslöser für eine Futtermittelallergie sind meist bestimmte Proteine, also Eiweiße, die im Futter enthalten sind. Diese Eiweiße werden von einem gesunden Hundedarm toleriert. Es kommt zu keinerlei Reaktion. Sollte jedoch das Immunsystem von Ihrem Hund nicht intakt sein, kommt es zu genau dieser Überreaktion.

Sie werden nun vielleicht denken – aber mein Hund bekommt dieses Futter doch schon seit Jahren und hat nie eine Reaktion gezeigt!

Richtig…  doch genau das ist der springende Punkt!  Es liegt am Immunsystem, das nun nicht mehr richtig „funktioniert“ und daher reagiert.

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Mit meiner mobilen Tierheilpraxis im Raum Mössingen, Tübingen, Reutlingen und Balingen ermögliche ich Ihrem Hund oder Katze eine Behandlung in gewohnter Umgebung.

Einen Termin können Sie gerne telefonisch unter 0177 3837770 oder per Email an info@tierheilpraktiker-fellnase.de vereinbaren.

Ich freue mich darauf Sie und Ihre Fellnase kennenzulernen.


Unsere Hunde werden meist durch die Fertigfutter zu proteinreich ernährt und das ist der Grund warum die Anzahl der von Allergien betroffenen Hunde so stark zunimmt und das Immunsystem von Ihrem Hund aus dem Gleichgewicht gerät. Erschreckend ist, dass mittlerweile jeder 5. Hund in unserem Land an einer Allergie leidet. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund darunter leidet können Sie gerne hier  mehr darüber erfahren.

WICHTIG ist jedoch zwischen einer Futtermittelallergie und einer Futtermittelunverträglichkeit zu entscheiden.

Ich möchte hier gerne näher auf den Unterschied zwischen Futtermittelallergien und Futtermittelunverträglichkeiten eingehen.

Was sind Futtermittelunverträglichkeiten und Futtermittelallergien?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass es eine Futtermittelallergie nicht dasselbe ist wie eine Futtermittelunverträglichkeit. Dies spielt zwar in der Praxis kaum eine Rolle, da bei beiden der Stoff, der die Reaktion auslöst gemieden werden muss. Man sollte den Unterschied jedoch einmal gehört haben.

Bei einer Futtermittelallergie folgt immer eine Reaktion des Immunsystems, es werden beispielsweise Antikörper gebildet. Bei einer Futtermittelunverträglichkeit erfolgt KEINE Reaktion des Immunsystems, sondern der Stoff kann einfach – aus welchem Grund auch immer – von unserem Hund nicht vertragen werden.

Woher kommt eine Futtermittelallergie?

Futtermittelallergien liegen häufig einer fehlenden „oralen Toleranz“ zu Grunde. Die „orale Toleranz“ bezeichnet den Vorgang, bei dem der Magen-Darm-Trakt lernt, dass aufgenommene Nahrung ein Nährstoff ist und somit keine allergische Reaktion des Körpers folgen muss.

Die „orale Toleranz“ entwickelt sich im Welpenalter, wenn diese beginnen feste Nahrung aufzunehmen.

Immer mehr Hunde haben leider keine „orale Toleranz“. Doch woran liegt das?

Welpen sollten immer schrittweise an feste Nahrung gewöhnt werden. Dies bedeutet, dass beispielsweise eine reine Fleischsorte gefüttert wird. Hat sich dann der Magen-Darm-Trakt mit dieser einen Sorte „angefreundet“, kann die nächste folgen. So erkennt der Körper des Welpen die zugeführte Nahrung als Nährstoff und nicht als Fremdkörper und löst keine allergische Reaktion aus. Wird der Welpe nun aber mit Fertigfutterprodukten ernährt, meist noch Trocken- und Nassfutter zusammen, dann wird der Magen-Darm-Trakt mit zu vielen Nährstoffen auf einmal konfrontiert. Der Körper ist „verwirrt“ und erkennt die aufgenommene Nahrung nicht als Nährstoff. Alles „durcheinander“ ist somit kein Weg den Welpen an alles zu gewöhnen, sondern wird zu einem späteren Zeitpunkt die „Nebenwirkungen“ ans Tageslicht bringen.

Mir ist es sehr wichtig Ihnen das „mit auf den Weg“ zu geben, damit Sie verstehen was für weitreichende Folgen eine falsche Ernährung mit sich bringt. Nicht nur Juckreiz beim Hund wird dadurch ausgelöst, sondern auch Hautkrankheiten können durch eine falsche Ernährung „von Kindesbeinen“ an entstehen.

Warum reagiert der Hund bei einer Futtermittelallergie meist mit Hautproblemen und Problemen des Magen-Darm-Trakts?

Heute weiß man, dass die Haut und der Darm „Gegenspieler“ sind und sich so auch äußern. Hat Ihr Hund eine Futtermittelallergie treten meist Durchfälle, aber entsprechend durch die Allergie bedingt, auch Hauterkrankungen auf. Meist im Gesicht, an den Pfoten, den Ohren und Augen, aber auch an den Lenden und unter den Achseln.

 

Warum können bei einer Futtermittelallergie beim Hund nicht nur die Symptome behandelt werden?

Ganz einfach, weil Sie sehen, dass trotz Antibiotika und Kortison sich nicht den Erfolg einstellt, den Sie sich wünschen. Ihr Hund kratzt sich weiterhin und hat immer wieder Durchfall. Die Fellnase kommt einfach nicht zur Ruhe. Und das obwohl diese in Behandlung ist. Jetzt heißt es sich Gedanken über die Ursache zu machen, da Kortison und Antibiotika nur im Notfall Linderung bringen.

Ich weiß, wie anstrengend und nervenaufreibend das Leben mit diesen Symptomen sein kann. Und ich weiß auch, wieviel Gedanken wir uns machen, wenn unser Hund ständig „unter Strom“ steht und nicht entspannen kann. Gleichzeitig befinden wir uns da in einem „Teufelskreislauf“. Wie können wir ruhig auf unsere Fellnase einwirken, wenn wir den Hund ständig beobachten, damit wir nicht verpassen, wann er wieder raus muss oder ihn ermahnen müssen mit dem Kratzen aufzuhören.

Gleichzeitig machen wir uns Gedanken, ob die Luft in unserer Wohnung zu trocken ist oder wir ihn zu oft baden oder oder… ! Tausend Gedanken gehen uns durch den Kopf was dafür verantwortlich sein könnte. Und genau diese Gedanken möchte ich mit Ihnen teilen und die Ursache dafür herausfinden, damit ich eine geeignete Therapie für Ihre Fellnase finden kann. Gerne bin ich für Sie und Ihren Hund da.

Die Therapie einer Futtermittelallergie kann nur dann Erfolg bringen, wenn alle möglichen Faktoren miteinbezogen werden und eine ganzheitliche Therapie angestrebt wird.

Bei einer Futtermittelallergie ist es wichtig DEN Auslöser zu finden und für eine Zeit aus dem Futternapf zu verbannen. Und mit „verbannen“ meine ich auch wirklich „VERBANNEN“! Schon ein kleiner „Ausrutscher“ kann dazu führen, dass die Symptome wiederkehren. Auch kleine Sünden bezüglich des Futters müssen ausgeschlossen werden und DÜRFEN NICHT passieren.

 

Welche Symptome können bei einer Futtermittelallergie auftreten?

  • Ihr Hund hat Durchfall
  • Ihr Hund erbricht
  • Sie beobachten häufiges Grasfressen
  • Ihr Hund hat Blähungen
  • Juckreiz
  • Ihr Hund leckt sich häufig die Pfoten oder „knabbert“ daran
  • Ihr Hund hat Haarausfall
  • Ekzeme treten auf
  • Die Haut Ihres Hundes ist stark gerötet, empfindlich oder heiß
  • Ohrenentzündungen
  • Augenentzündungen
  • Ihr Hund leidet unter Augenausfluss
  • Der Tränengang Ihres Hundes ist verstopft
  • Bindehautentzündungen
  • Ihr Hund hustet und hat Atemwegsprobleme

Wie kann eine Futtermittelallergie beim Hund behandelt werden?

 Eine Behandlung bei einer Futtermittelallergie ist ein längerer Prozess, den ich aber gerne mit Ihnen gehen werde. Es gibt zwei Möglichkeiten.

  • Das Allergen ist bereits bekannt und kann sofort aus dem Napf verbannt werden. Doch… auch hier spricht leider die Erfahrung. Nehmen wir an das Allergen ist Getreide. Ihr Hund verträgt Getreide nicht. Also kaufen Sie Futter, das als „getreidefrei“ deklariert ist. Sie bezahlen mehr als vorher, damit es Ihrer Fellnase besser geht. Und Sie können trotz allem keine Besserung sehen? Warum? Weil dieses Futter „verstecktes Getreide“ enthält, dass Sie nicht erkennen. Woher denn auch? Sie versuchen alles richtig zu machen, doch dieses Versteckspiel mit den Deklarationen können Sie einfach nicht erkennen. Dazu bedarf es einfach einer Ausbildung, die ich absolviert habe.
  • Das Allergen ist nicht bekannt und muss somit mittels einer Ausschlussdiät ermittelt werden. Diese Ausschlussdiät wird auch bei Futtermittelunverträglichkeiten angewendet.

Natürlich funktioniert das Ganze nicht von „heute auf morgen“, da zusätzlich noch das Immunsystem aufgebaut werden muss um weitere „Probleme“ zu verhindern. Allerdings ist diese Therapie zwingend notwendig um Ihrem Hund ein schönes Leben bieten zu können.

Wer möchte schon gerne sein Leben lang mit Bauchschmerzen und Juckreiz zu tun haben? Sicher niemand. Es besteht außerdem die Gefahr, dass das Immunsystem noch mehr Schaden nimmt und nicht nur EIN Allergen der Auslöser bleibt.

Das Immunsystem von Ihrem Hund ist bei der Futtermittelallergie das „A und O“. Funktioniert dieses nicht, so wird es keine dauerhafte Lösung geben.

Ich unterstütze Sie als Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin bei diesem Weg und helfe Ihnen bei allen Fragen und Problemen jederzeit. Allerdings ist dies bei einer Futtermittelallergie bei Ihrem Hund nur möglich, wenn SIE mitarbeiten und konsequent bleiben. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unter einer Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit leidet, dann können Sie Kontakt zu mir aufnehmen und ich helfe Ihnen hierbei gerne weiter.