Husten beim Hund

Sie machen sich Sorgen, da Ihr Hund hustet? Dann hoffe ich, dass ich Ihnen mit diesem Text etwas Aufschluss über das „Symptom Husten“ bei Ihrem Hund geben kann.

Es gibt verschiedene Auslöser, warum es sein kann, dass Ihr Hund von Husten geplagt wird. Sowohl die oberen als auch die unteren Atemwege können betroffen sein und dafür sorgen, dass Ihr Hund hustet. Zu den oberen Atemwegen zählen Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Nase. Zu den unteren Atemwegen gehören beim Hund die Bronchien, Alveolen und die Lungen.

Anhand der „Art des Hustens“ und nach einer ausführlichen Untersuchung kann festgestellt werden, welche Atemwege betroffen sind. Gleichzeitig können wir dann hinterfragen, was die Ursache ist und näher besprechen, warum ihr Hund hustet.

 

Der Husten beim Hund ist eigentlich nichts anderes als ein Schutzreflex des Körpers und auch ein Reinigungsprozess um die Atemwege zu säubern. Der Reinigungsprozess kann auch mit schleimigem Auswurf einhergehen.

Sollte dies der Fall sein, ist es sinnvoll, den Husten nicht mit Medikamenten zu unterdrücken, sondern den Schleim zu lösen um ein Abhusten zu ermöglichen. Somit entstehen durch den zähen Schleim keine Atemprobleme bei Ihrem Hund und der Störfaktor Schleim kann den Körper verlassen und sich nicht an anderer Stelle niederlassen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Mit meiner mobilen Tierheilpraxis im Raum Mössingen, Tübingen, Reutlingen und Balingen ermögliche ich Ihrem Hund oder Katze eine Behandlung in gewohnter Umgebung.

Einen Termin können Sie gerne telefonisch unter 0177 3837770 oder per Email an info@tierheilpraktiker-fellnase.de vereinbaren.

Ich freue mich darauf Sie und Ihre Fellnase kennenzulernen.

Sollte Ihr Hund nach dem Husten würgen, so können Sie dieses als „eigenes“ Hustensymptom ansehen.

Heißt… Ihr Hund hustet, würgt und erbricht dann. Sollte es sich in diesem Fall um gelben Schleim handeln, sollte eine Bronchitis nicht ausgeschlossen werden.

 

Doch… bitte keine Panik, wenn Ihr Hund einmal oder manchmal hustet. Vielleicht hat er nur etwas verschluckt – wie einen Grashalm – und möchte dieses einfach auf diese Art loswerden? Dann besteht kein Grund zur Sorge.

Sollten Sie jedoch bemerken, dass Ihr Hund häufiger und ohne Grund – sprich… es ist kein Grashalm im Spiel – husten, sollten wir der Ursache auf den Grund gehen und hinterfragen, warum das so ist. Alle Erkrankungen können in den Anfängen leichter und effizienter behandelt werden und lassen den „Folgen“ keine Chance.

Ein Abwarten ist nicht immer besser, doch ich bin überzeugt, dass Sie sich da auch auf Ihr Gefühl verlassen können und richtig handeln, wenn es um die Gesundheit Ihrer Fellnase geht.

Welche Ursachen können einen Husten bei unserem Hund hervorrufen?

Husten-beim-Hund-1Nicht nur Infektionskrankheiten und eine Erkältung können ursächlich für den Husten bei unserem Hund sein.

Hier könnte sich Ihr Hund eine Bronchitis eingefangen haben, aber auch Infektionen, die durch Bakterien, Viren oder Pilze hervorgerufen werden, können dafür verantwortlich sein, dass Ihr Hund hustet und die Diagnose bei Ihrem Hund Husten lautet.

Allergien, Nieren-und Lebererkrankungen sowie Herz- und Kreislauferkrankungen bei unserem Hund werden auch oft von einem Husten begleitet. Asthma tritt auch beim Hund auf. In diesem Fall handelt es sich jedoch meist um eine allergische Reaktion, bei der dann schnell der Auslöser gefunden werden muss.

Staupe und Zwingerhusten sind Ursachen für den Husten beim Hund. Diese Erkrankungen sind für unsere Hunde sehr gefährlich und müssen unbedingt ausgeschlossen werden. Genauso wie Herz- und Lungenwürmer.

Eine weitere Ursache für den Husten bei Ihrem Hund kann eine Niereninsuffizienz sein. Diese geht in aller Regel mit einer Herz-Kreislauf-Beeinträchtigung einher und kann Husten beim Hund auslösen.  Dasselbe gilt für eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Während im Normalfall die Atemfrequenz im Schlaf nur leicht sinkt, tritt in diesem Fall eine Bradypnoe ein. Eine Bradypnoe bedeutet, dass die Atemfrequenz deutlich sinkt.

Leidet der Hund unter psychischen Stress, Angst, Fieber oder einer Herzinsuffizienz so tritt eine Tachypnoe ein. Dies bedeutet eine deutlich beschleunigte Atmung und kann bewirken, dass der Hund hustet. Eine Atemnot wird als Dyspnoe bezeichnet.

Weitere Ursachen, dass unser Hund hustet, können folgende sein:

  • Rachenentzündungen
  • Mandelentzündungen
  • Brustfellentzündungen
  • Lungentuberkulose und Lungenkrebs
  • Fremdkörper in Kehlkopf und Luftröhre.

Können Allergien bei unserem Hund Husten auslösen?

Natürlich können auch Allergien für einen Husten bei unserem Hund verantwortlich sein. Hier ist es wichtig, die Ursache der Allergie zu finden und zu regulieren oder auch auszuschalten. Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems.

Nur wenn die Ursache herausgefunden wird, kann der Hund therapiert und der Husten beseitigt werden. Heißt… nur wenn wir die Ursache der Allergie finden und diese regulieren, können wir das „Symptom Husten“ ausschalten. Natürlich ist es nicht immer möglich den Auslöser der Allergie vollständig zu beseitigen. Weiß man jedoch, woher es kommt, können entsprechende Maßnahmen getroffen werden.

Welche Arten von Husten beim Hund gibt es?

Der Husten kann ganz unterschiedlich sein. Hier ein paar Beispiele Husten-beim-Hund-3

  • Bellend
  • Quälend
  • Kräftig
  • Krampfartig
  • Schmerzhaft
  • Trocken

Er kann zudem auch anfallartig, stoßweise oder vereinzelt auftreten. Die Art des Hustens beim Hund kann schon viel Aufschluss geben, was die Ursache hierfür ist.

Erkrankungen der unteren Atemwege  in Verbindung mit Herzerkrankungen erkennt man meist an trockenem und gequältem Husten. Dieser tritt meist vereinzelt auf und endet meist in einem asthmatischen Anfall.

Ein feuchter und bellender Husten tritt meist bei akuten Infektionen auf und hört sich schlimmer an, obwohl er eigentlich der „harmlosere“ Husten beim Hund ist.

Trockener Husten mit schleimigem Auswurf kann auf eine Bronchitis bei Ihrem Hund hindeuten. Hierbei ist es dem Hund deutlich anzumerken, dass es ihm nicht gut geht. Er ist abgeschlagen und meist auch fiebrig. Jede Bewegung beschleunigt die Atmung.

Kann ein Husten beim Hund chronisch werden?

Wird der Husten beim Hund, der die oberen Atemwege betrifft nicht behandelt, so kann dieser sich auf die unteren Atemwege – die Bronchien – ausbreiten. Meist sind hier Viren der Auslöser. Heilt eine akute Bronchitis nicht aus, so kann diese chronisch werden und somit chronischen Husten beim Hund verursachen.

Auch bei Allergien, wie Asthma bronchiale und bei Herzerkrankungen kann eine Bronchitis entstehen und unbehandelt chronisch werden.

Was kann ich als Tierheilpraktiker bei Husten bei Ihrem Hund tun?

Das „A und O“ ist es die Ursache für den Husten bei Ihrem Hund herauszufinden und diese gezielt zu behandeln. Verschiedene Therapieverfahren ermöglichen mir dieses. Eine optimale Fütterung spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle.

Wichtig ist, es, dass Sie als Tierhalter Ihren Hund genau beobachten, damit Sie mir mitteilen können, in welchen Situationen der Husten bei Ihrem Hund auftritt. Nur mit Ihrer Hilfe können wir gemeinsam der Ursache auf den Grund gehen und Ihrem Vierbeiner helfen.

Nicht nur ein akuter, sondern auch ein chronischer Husten bei Ihrem Hund kann therapiert werden. Auch bei einem chronischen Husten stehen die Chancen nicht schlecht, dass wir Ihrer Fellnase helfen können diesen Husten wieder loszuwerden. Gerne berate ich Sie diesbezüglich und arbeite für Ihren Vierbeiner nach der Untersuchung und Anamnese einen individuellen Therapieplan aus.