Magen-Darm-Erkrankungen beim Hund

Gerne möchte ich Ihnen hier das Thema Magen-Darm-Erkrankung beim Hund näher bringen. Allerdings sind Magen-Darm-Erkrankungen sehr vielfältig und können viele unterschiedliche Ursachen haben. Es geht mir hier nicht nur darum Ihnen einige Erkrankungen zu nennen, sondern ich möchte Ihnen die Ursachen und Symptome von Magen-Darm-Erkrankungen näher zu bringen.

 

Fangen wir mit ein paar Zeilen zum Thema Magenerkrankung beim Hund an.

Wie entsteht eine Magenerkrankung?

Die gesunde Magenschleimhaut wird vor Magensäure durch eine dicke Schleimschicht geschützt.

Kommt es zu einer Beschädigung dieser Schleimschicht, so kann es zu einer Magenschleimhautentzündung kommen. Diese kann unter anderem durch Parasiten, Bakterien, Viren oder Fremdkörper ausgelöst werden.

Wird eine Magenerkrankung beim Hund nicht behandelt, so kann sie chronisch werden und schwerwiegende Folgen wie Geschwüre oder gar Tumore haben.

Magen-Dar-Erkrankung-2Wodurch äußert sich eine Magenerkrankung beim Hund?

Oftmals hat das Erbrochene auch eine grüngelbliche Färbung, was auf eine zusätzliche Beteiligung des Darminhalts schließen lässt. Eine hellrötliche Färbung lässt meinst darauf schließen, dass leichte (!) Blutungen der Magenschleimhautgefäße aufgetreten sind.

Kurzweiliges Erbrechen von unserem Hund ist nicht weiter tragisch, allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Erbrechen nicht länger als 24 Stunden anhält.

Auch bei stinkendem, stark blutigem oder schwärzlichem Erbrochenem ist äußerste Vorsicht geboten und hier sollten Sie unbedingt einen Tierarzt konsultieren.

Magenerkrankung und Futtermittelallergie beim Hund?

Anhand des bisherigen Futters arbeite ich hier einen Plan aus, der Aufschluss darüber gibt welche Komponente des Futters von Ihrem Vierbeiner nicht vertragen wird. Eine Ausschlussdiät ist immer ein langwieriger Prozess, der auch sehr viel Geduld von Ihnen als Tierhalter fordert, da eine Ausschlussdiät meist über mehrere Monate durchgeführt werden sollte. Gerne können Sie einen entsprechenden Futterplan in meinem Shop bestellen.

Darmerkrankungen beim Hund

Und nun möchte ich Ihnen noch einen Einblick in „die Welt der Darmerkrankungen“, die unseren Hund betreffen können, geben. Wichtig ist mir hier, dass Sie sich bewusst darüber sind, dass Durchfall keine Erkrankung ist, sondern ein Symptom, das durch eine Erkrankung ausgelöst wird.

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Mit meiner mobilen Tierheilpraxis im Raum Mössingen, Tübingen, Reutlingen und Balingen ermögliche ich Ihrem Hund oder Katze eine Behandlung in gewohnter Umgebung.

Einen Termin können Sie gerne telefonisch unter 0177 3837770 oder per Email an info@tierheilpraktiker-fellnase.de vereinbaren.

Ich freue mich darauf Sie und Ihre Fellnase kennenzulernen.

Zu den häufigsten Darmerkrankungen zählen:

  • Enteritis (Dünndarmentzündung)
  • Gastroenteritis (Magen- und Dünndarmschleimhautentzündung)
  • Darmverschluss
  • Akuter und chronischer Durchfall
  • Parasitäre Darmerkrankungen

Doch… Was sind diese Darmerkrankungen genau?

Enteritis

Eine Enteritis ist eine Darmentzündung oder ein Darmkatarrh bei unserem Hund. Dieser kann sowohl akut, als auch chronisch auftreten. Nimmt der Darmkatarrh einen chronischen Verlauf bei Ihrem Hund, kann er irreversible Schäden an der Darmwand verursachen, welche sogar zum Tode führen können. Da der Kot den Darm der Hunde schneller passiert, kommt es zu häufigerem Kotabsatz.

Die Darmentzündung kann sowohl den Dickdarm, den Dünndarm, als auch den gesamten Darm unserer Hunde betreffen.

Magen-Darm-Erkrankung-1Gastroenteritis

Die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Futter ist essentiell für die Funktionen des Organismus. Ist die Aufnahme, Verdauung und der Transport des Futters im Magen und Darm vom Hund beeinträchtigt, so sprechen wir von einer Gastroenteritis. Häufig sind die Ursachen für eine Gastroenteritis Keime verdorbenes, aufgenommenes Futter oder verschmutztes Wasser aus stehenden Gewässern.

Eine Gastroenteritis beginnt häufig mit einer Magenschleimhautentzündung. Hier wird der Magen durch Erbrechen entleert. Eine Darmentzündung tritt anschließend auf, was bedeutet, dass das Futter vom Hund nicht mehr verdaut werden kann und als unverdauter „Futterbrei“ mit Flüssigkeit wieder ausgeschieden wird.

Darmverschluss

Ist die Passage des Futters durch den Darm nur eingeschränkt möglich oder sogar blockiert, dann spricht man von einem Darmverschluss. Ein Darmverschluss beim Hund hat mehrere Ursachen. Beispielsweise können Fremdkörper, eine Darmverdrehung, eine Darmeinstülpung, Nerven- und Durchblutungsstörungen oder aber einen Tumor der Auslöser sein. Ein Darmverschluss beim Hund ist ein äußerster Notfall und muss sofort von einem Tierarzt behandelt werden!

Akuter und chronischer Durchfall

Akut ist der Durchfall beim Hund dann, wenn er zwischen 24 und 48 Stunden andauert. Häufig tritt ein akuter Durchfall mit Appetitlosigkeit und Trägheit auf. Der Kotabsatz vom Hund ist häufiger und sehr dünn, da eine größere Menge Wasser und auch Salze mit ausgeschieden werden.

Hält der Durchfall bei Ihrem Hund bereits über längere Zeit an – sieben bis zehn Tage –sprechen wir von einem chronischen Durchfall.

Der Vierbeiner scheidet doppelt bis dreimal so viel Kot aus, der auch hier sehr wässrig ist. Meist ist der Kot hier bräunlich, kann aber auch durch Blutbeimischungen schwarz aussehen. Normalerweise ist der Kot bei akutem und chronischem Durchfall vom Hund nicht schleimig.

Leidet der Hund allerdings an einer Colitis, also einer Dickdarmentzündung, dann tritt Schleim im Kot auf.

Parasitäre Darmerkrankungen

Ist der Hund von Parasiten befallen, so äußert sich dies häufig durch Erbrechen und Durchfall. Meist treten diese in wechselnder Intensität auf. Mal flüssig, mal fest und werden somit ein langanhaltendes Problem. Hier muss unbedingt der Ursache auf den Grund gegangen werden und diese muss beseitig werden.

Erst dann können weitere Schritte eingeleitet werden um den Magen-Darm-Trakt wieder „auf Vordermann“ zu bringen.

Wodurch kann Durchfall hervorgerufen werden?

Durchfall kann unter anderem hervorgerufen werden durch:

  • Futtermittelallergien
  • Stress
  • Parasiten und Darmparasiten
  • Pilze
  • Bakterien und Viren
  • Giftige Substanzen
  • Futterumstellungen
  • Verdorbene Nahrung oder gewürzte Tischabfälle

Was kann ich als Tierheilpraktiker bei einer Magen-Darm-Erkrankung bei Ihrem Hund tun?

Als Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin kann ich der Ursache auf den Grund gehen und diese behandeln. Zudem kann ich die richtige Ernährung auswählen um Magen-Darm-Erkrankungen bei Ihrem Hund vorzubeugen. Ist die Ursache beseitigt, werde ich den Magen-Darm-Trakt wieder „sanieren“ und stärken.

Damit werden Ihrem Hund nicht nur die Symptome und die Ursache genommen, sondern auch der Magen-Darm-Trakt auf den richtigen Weg gebracht, damit Ihr Hund erst gar nicht unter den Folgeerkrankungen, die ein gestörter Magen-Darm-Trakt mit sich bringen kann, leidet. Wie wir alle wissen, ist ein gesunder Darm die Wurzel der Gesundheit.  Sollte Ihr Hund immer mal wieder unter Erbrechen oder Durchfall leiden, den Sie nicht zuordnen können und meist von kurzer Dauer ist, können wir da bereits im Vorfeld einiges ins Gleichgewicht bringen. Sprechen Sie mich darauf an und wir werden gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner den Weg gehen.