Futtermittelallergie bei der Katze

Wie auch beim Hund leiden viele Katzen an einer Futtermittelallergie. Hier möchte ich Ihnen die Futtermittelallergie bei der Katze näher bringen. Ihre Katze hat eine Hautkrankheit, die immer wieder auftritt? Ihre Katze hat Magen-Darm-Probleme, die einfach immer wieder kehren? Ihre Katze kratzt sich ständig am ganzen Körper oder an bestimmten Stellen? Ihre Katze hat öfters Ohren- oder Augenentzündungen und es lässt sich einfach nicht in den Griff bekommen? Ihre Katze hat vielleicht auch offene Stellen an der Nase oder an den Pfoten? Und Sie verzweifeln langsam und fragen sich wie Sie Ihrer geplagten Samtpfote helfen können?

Dann könnte es sein, dass Ihre Katze unter einer Futtermittelallergie leidet. Eine Diagnose, die weitere Informationen erfordert und genauer betrachtet werden muss.

Futtermittelallergie – was ist das?

Eine Futtermittelallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Die Futtermittelallergie tritt häufig in den ersten Lebensjahren auf, kann aber genauso in späteren Jahren vorkommen. Meist sind Hautreaktionen und Magen-Darm-Probleme bei Ihrer Katze Anzeichen für eine Futtermittelallergie.

Auslöser für eine Futtermittelallergie sind meist bestimmte Proteine, also Eiweiße, die im Futter enthalten sind. Diese Eiweiße werden von einem gesunden Katzendarm toleriert. Es kommt zu keinerlei Reaktion. Sollte jedoch das Immunsystem von Ihrer Katze nicht intakt sein, kommt es zu genau dieser Überreaktion.

Sie werden nun vielleicht denken – aber meine Katze bekommt dieses Futter doch schon seit Jahren und hat nie eine Reaktion gezeigt!

Richtig…  doch genau das ist der springende Punkt!  Es liegt am Immunsystem, das nun nicht mehr richtig „funktioniert“ und daher reagiert.

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Mit meiner mobilen Tierheilpraxis im Raum Mössingen, Tübingen, Reutlingen und Balingen ermögliche ich Ihrem Hund oder Katze eine Behandlung in gewohnter Umgebung.

Einen Termin können Sie gerne telefonisch unter 0177 3837770 oder per Email an info@tierheilpraktiker-fellnase.de vereinbaren.

Ich freue mich darauf Sie und Ihre Fellnase kennenzulernen.


Unsere Katzen werden meist durch die Fertigfutter zu proteinreich ernährt und das ist der Grund warum die Anzahl der von Allergien betroffenen Katzen so stark zunimmt und das Immunsystem von Ihrer Katze aus dem Gleichgewicht gerät. Erschreckend ist, dass mittlerweile sehr viele Katzen an einer Allergie leiden und die Zahl steigt. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze darunter leidet können Sie gerne hier  mehr darüber erfahren.

WICHTIG ist jedoch zwischen einer Futtermittelallergie und einer Futtermittelunverträglichkeit zu entscheiden.

Ich möchte hier gerne näher auf den Unterschied zwischen Futtermittelallergien und Futtermittelunverträglichkeiten eingehen.

Was sind Futtermittelunverträglichkeiten und Futtermittelallergien?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass es eine Futtermittelallergie nicht dasselbe ist wie eine Futtermittelunverträglichkeit. Dies spielt zwar in der Praxis kaum eine Rolle, da bei beiden der Stoff, der die Reaktion auslöst gemieden werden muss. Man sollte den Unterschied jedoch einmal gehört haben.

Bei einer Futtermittelallergie folgt immer eine Reaktion des Immunsystems, es werden beispielsweise Antikörper gebildet. Bei einer Futtermittelunverträglichkeit erfolgt KEINE Reaktion des Immunsystems, sondern der Stoff kann einfach – aus welchem Grund auch immer – von unserer Katze nicht vertragen werden.

Woher kommt eine Futtermittelallergie?

Futtermittelallergien liegen häufig einer fehlenden „oralen Toleranz“ zu Grunde. Die „orale Toleranz“ bezeichnet den Vorgang, bei dem der Magen-Darm-Trakt lernt, dass aufgenommene Nahrung ein Nährstoff ist und somit keine allergische Reaktion des Körpers folgen muss.

Die „orale Toleranz“ entwickelt sich im Kittenalter, wenn diese beginnen feste Nahrung aufzunehmen.

Immer mehr Katzen haben leider keine „orale Toleranz“. Doch woran liegt das?

Kitten sollten immer schrittweise an feste Nahrung gewöhnt werden. Dies bedeutet, dass beispielsweise eine reine Fleischsorte gefüttert wird. Hat sich dann der Magen-Darm-Trakt mit dieser einen Sorte „angefreundet“, kann die nächste folgen. So erkennt der Körper der Kitten die zugeführte Nahrung als Nährstoff und nicht als Fremdkörper und löst keine allergische Reaktion aus. Wird das Kitten nun aber mit Fertigfutterprodukten ernährt, meist noch Trocken- und Nassfutter zusammen, dann wird der Magen-Darm-Trakt mit zu vielen Nährstoffen auf einmal konfrontiert. Der Körper ist „verwirrt“ und erkennt die aufgenommene Nahrung nicht als Nährstoff. Alles „durcheinander“ ist somit kein Weg ein Kitten an alles zu gewöhnen, sondern wird zu einem späteren Zeitpunkt die „Nebenwirkungen“ ans Tageslicht bringen.

Mir ist es sehr wichtig Ihnen das „mit auf den Weg“ zu geben, damit Sie verstehen was für weitreichende Folgen eine falsche Ernährung mit sich bringt. Nicht nur Juckreiz bei der Katze wird dadurch ausgelöst, sondern auch Hautkrankheiten können durch eine falsche Ernährung „von Kindesbeinen“ an entstehen.

Warum reagiert die Katze bei einer Futtermittelallergie meist mit Hautproblemen und Problemen des Magen-Darm-Trakts?

Heute weiß man, dass die Haut und der Darm „Gegenspieler“ sind und sich so auch äußern. Hat Ihre Katze eine Futtermittelallergie treten meist Durchfälle, aber entsprechend durch die Allergie bedingt, auch Hauterkrankungen auf. Meist im Gesicht, an den Pfoten, den Ohren und Augen, aber auch an den Lenden und unter den Achseln.

Warum können bei einer Futtermittelallergie bei der Katze nicht nur die Symptome behandelt werden?

Ganz einfach, weil Sie sehen, dass trotz Antibiotika und Kortison sich nicht den Erfolg einstellt, den Sie sich wünschen. Ihre Katze kratzt sich weiterhin und hat immer wieder Durchfall. Die Samtpfote kommt einfach nicht zur Ruhe. Und das obwohl diese in Behandlung ist. Jetzt heißt es sich Gedanken über die Ursache zu machen, da Kortison und Antibiotika nur im Notfall Linderung bringen.

Ich weiß, wie anstrengend und nervenaufreibend das Leben mit diesen Symptomen sein kann. Und ich weiß auch, wieviele Gedanken wir uns machen, wenn unsere Katze ständig „unter Strom“ steht und nicht entspannen kann. Gleichzeitig befinden wir uns da in einem „Teufelskreislauf“. Wie können wir ruhig auf unsere Samtpfote einwirken, wenn wir die Katze ständig beobachten, damit wir nicht verpassen, wann er wieder raus muss oder ihn ermahnen müssen mit dem Kratzen aufzuhören.

Gleichzeitig machen wir uns Gedanken, ob die Luft in unserer Wohnung zu trocken ist oder oder oder… ! Tausend Gedanken gehen uns durch den Kopf was dafür verantwortlich sein könnte. Und genau diese Gedanken möchte ich mit Ihnen teilen und die Ursache dafür herausfinden, damit ich eine geeignete Therapie für Ihre Samtpfote finden kann. Gerne bin ich für Sie und Ihre Katze da.

Die Therapie einer Futtermittelallergie kann nur dann Erfolg bringen, wenn alle möglichen Faktoren miteinbezogen werden und eine ganzheitliche Therapie angestrebt wird.

Bei einer Futtermittelallergie ist es wichtig DEN Auslöser zu finden und für eine Zeit aus dem Futternapf zu verbannen. Und mit „verbannen“ meine ich auch wirklich „VERBANNEN“! Schon ein kleiner „Ausrutscher“ kann dazu führen, dass die Symptome wiederkehren. Auch kleine Sünden bezüglich des Futters müssen ausgeschlossen werden und DÜRFEN NICHT passieren.

Welche Symptome können bei einer Futtermittelallergie auftreten?

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Ihre Katze hat Blähungen
  • Juckreiz
  • Ihre Katze leckt sich häufig die Pfoten oder „knabbert“ daran
  • Haarausfall
  • Ekzeme treten auf
  • Die Haut Ihrer Katze ist stark gerötet, empfindlich oder heiß
  • Ohrenentzündungen
  • Augenentzündungen
  • Ihre Katze leidet unter Augenausfluss
  • Der Tränengang Ihrer Katze ist verstopft
  • Bindehautentzündungen
  • Ihre Katze hustet und hat Atemwegsprobleme

Wie kann eine Futtermittelallergie bei der Katze behandelt werden?

 Eine Behandlung bei einer Futtermittelallergie ist ein längerer Prozess, den ich aber gerne mit Ihnen gehen werde. Es gibt zwei Möglichkeiten.

  • Das Allergen ist bereits bekannt und kann sofort aus dem Napf verbannt werden. Doch… auch hier spricht leider die Erfahrung. Nehmen wir an das Allergen ist Rindfleisch. Ihre Katze verträgt Rindfleisch nicht. Also kaufen Sie Futter, worin kein Rindfleisch enthalten ist. Und Sie können trotz allem keine Besserung sehen? Warum? Weil dieses Futter „tierische Nebenerzeugnisse“ enthält, die nicht genau deklariert sind. Daher ist es wichtig hochwertiges und offen deklariertes Futter zu verwenden. Sie versuchen alles richtig zu machen, doch dieses Versteckspiel mit den Deklarationen können Sie einfach nicht erkennen. Hier bedarf es einem individuell abgestimmten Ernährungsplan mit offenen Deklarationen und dazu wiederum bedarf es einfach einer Ausbildung, die ich absolviert habe.
  • Das Allergen ist nicht bekannt und muss somit mittels einer Ausschlussdiät ermittelt werden. Diese Ausschlussdiät wird auch bei Futtermittelunverträglichkeiten angewendet.

Natürlich funktioniert das Ganze nicht von „heute auf morgen“, da zusätzlich noch das Immunsystem aufgebaut werden muss um weitere „Probleme“ zu verhindern. Allerdings ist diese Therapie zwingend notwendig um Ihrer Katze ein schönes Leben bieten zu können.

Wer möchte schon gerne sein Leben lang mit Bauchschmerzen und Juckreiz zu tun haben? Sicher niemand. Es besteht außerdem die Gefahr, dass das Immunsystem noch mehr Schaden nimmt und nicht nur EIN Allergen der Auslöser bleibt.

Das Immunsystem von Ihrer Katze ist bei der Futtermittelallergie das „A und O“. Funktioniert dieses nicht, so wird es keine dauerhafte Lösung geben.

Ich unterstütze Sie als Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin bei diesem Weg und helfe Ihnen bei allen Fragen und Problemen jederzeit. Allerdings ist dies bei einer Futtermittelallergie bei Ihrer Katze nur möglich, wenn SIE mitarbeiten und konsequent bleiben. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze unter einer Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit leidet, dann können Sie Kontakt zu mir aufnehmen und ich helfe Ihnen hierbei gerne weiter.