Katzenschnupfen

Der Katzenschnupfen ist eine Erkrankung bei unseren Samtpfoten, die bei den meisten Katzenbesitzer regelrecht Panik hervorruft.

Ich möchte Ihnen mit den folgenden Zeilen den Katzenschnupfen etwas näher bringen und etwas „die Panik nehmen“ in dem ich Ihnen zeige, dass Katzenschnupfen durchaus behandelbar ist, wenn wir diese Erkrankung an der Wurzel anpacken. Sprich… ganzheitlich behandeln und nicht nur die Symptome unterdrücken, sondern der Ursache auf den Grund gehen.

Doch… was ist Katzenschnupfen denn überhaupt? Welche Symptome zeigen unsere Samtpfoten? Und… wie lässt sich Katzenschnupfen behandeln?

Dies versuche ich Ihnen nun zu erklären.

Doch vorab möchte ich noch etwas zur Ansteckung von Katzenschnupfen loswerden…

Katzenschnupfen befällt ausschließlich Katzen. Wir Menschen und auch andere Tiere sind sicher davor. ALLERDINGS können wir Menschen den Katzenschnupfen durch Kontakt übertragen. Darum bitte ich Sie, sollten Sie mit einer erkrankten Katze in Berührung kommen, desinfizieren Sie sich unbedingt. Außerdem sollte eine erkrankte Katze isoliert von anderen gehalten werden, da der Katzenschnupfen natürlich direkt übertragen werden kann. Auch die Näpfe und das Futter sollten gesondert aufbewahrt werden, da durch diese der Katzenschnupfen indirekt übertragen werden kann.

Was ist Katzenschnupfen?

Beim Katzenschnupfen handelt es sich um einen Symptomkomplex. Sprich… um eine Sammlung mehrerer Symptome, auf die ich ebenfalls später eingehen werde.

Ausgelöst wird der Katzenschnupfen durch verschiedene Erreger. Viren, wie Herpes und Caliciviren gehören unter anderem dazu. Doch auch Bakterien, wie Chlamydien, Bordetellen und Mykoplasmen lösen diese Erkrankung bei unseren Katzen aus.

Betroffen sind beim Katzenschnupfen die Atemwege und die Schleimhäute der Samtpfote. Die Infektion löst Erkrankungen aus, die die oberen Atemwege betreffen. Selbst eine Lungenentzündung ist nicht auszuschließen.

Die Entzündung der oberen Atemwege kann sich auch auf die unteren Atemwege der Katze, die Bronchien, ausweiten. Meistens sind dies Viren, die sich dort breit machen und eine Bronchitis bei der Katze auslösen. Sollte diese nicht behandelt werden, wird sie einen chronischen Verlauf annehmen. Auch Allergien, wie Felines Asthma, Herzerkrankungen oder Asthma bronichale, können eine Bronchitis bei der Katze auslösen. Und genau ist es bei diesen Erkrankungen immer wichtig, die Ursache zu erkennen und nicht nur die Symptome zu unterdrücken.

Die betroffenen Schleimhäute sind die der Nase, Maulhöhle und des Rachens der Katze.

Dies zeigt sich anfangs durch vermehrten Nasenausfluss und vermehrte Tränenflüssigkeit. Dieser Ausfluss wird im Verlauf der Krankheit eitrig und schleimig. Sowohl aus der Nase, als auch aus den Tränenkanälen der Katze. Dann beginnt er zu verkrusten und die Augen verkleben meist.

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Welche Symptome treten bei Katzenschnupfen auf?

Hier möchte ich Ihnen typische Symptome Ihrer Katze nennen, bei denen Sie bezüglich des Katzenschnupfens „hellhörig“ werden sollten.

  • Allgemeine Schwäche der Katze
  • Hohes Fieber kann bei der Katze auftreten
  • Husten
  • Schnupfen
  • Nasen- und Augenausfluss bei der Katze
  • Die Lymphknoten des Unterkiefers sind geschwollen
  • Appetitlosigkeit
  • Atemgeräusche der Katze (bei Beteiligung der Lungen)
  • Bindehautentzündung
  • Hornhautschädigungen bei der Katze
  • Starke Schädigung der Nasenmuschel durch Gewebszerfall
  • Zungengeschwüre bei der Katze

Sollten Sie auch nur den kleinsten Verdacht haben, dass Ihre Samtpfote an Katzenschnupfen leidet, ist es enorm wichtig sofort zu handeln. Unbehandelt sieht Katzenschnupfen nicht nur wahnsinnig dramatisch aus – sondern ist er das auch! Jedoch hat Katzenschnupfen –  wenn er therapiert wird – sehr gute Chancen auf eine erfolgreiche Heilung!

Einen Husten bei der Katze sofort behandeln?

Ich möchte Ihnen hier gerne ein paar Zeilen zum Thema Husten schreiben.

Der Husten bei der Katze ist nicht immer eine Krankheit. Katzen husten auch um Ihre Atemwege zu reinigen. Da unsere Katzen ja bekanntlich sehr reinlich und sich mehrmals am Tag putzen, bleibt es natürlich nicht aus, dass die Samtpfote ihre Haare aufnimmt. Die Haare und der Speichel bilden sogenannte Fellballen. Um diese wieder los zu werden, ist es ganz normal, dass die Katze hustet. Sie kennen das Gefühl ein Haar im Mund, im Rachen zu haben?

Somit ist Husten bei der Katze nicht gleich Husten und sollte nicht sofort durch Medikamentengabe unterdrückt werden. Beobachten Sie Ihre Samtpfote und achten Sie genau darauf, wann diese vermehrt hustet. Unterliegt die Samtpfote vielleicht gerade einem „Putzwahn“, da Fellwechsel angesagt ist? Denn dann ist es normal, dass die Katze vermehrt hustet und Sie haben keinen Grund zur Sorge.

Wie kann ich den Katzenschnupfen bei Ihrer Samtpfote therapieren?

Katze-6swLeidet Ihre Katze bereits darunter? Haben Sie beim Tierarzt bereits die Diagnose Katzenschnupfen erhalten?  Und das obwohl Sie Ihre Katze regelmäßig gegen Katzenschnupfen geimpft haben?

 

Oder entdecken Sie gerade Symptome bei Ihrer Katze, die für einen Katzenschnupfen sprechen?

Aber eigentlich sind Sie ja auf der sicheren Seite? Sie haben die Impfungen gegen Katzenschnupfen regelmäßig eingehalten?

Dann bieten sich mir viele Möglichkeiten Ihrer Katze zu helfen, da ein Katzenschnupfen immer dann auftritt wenn das Immunsystem unserer Katzen geschwächt ist. Häufig betrifft dies auch Katzenkinder, bei denen das Immunsystem noch nicht vollkommen ausgereift ist.

Und in diesem Fall hilft auch eine vorbeugende Impfung gegen Katzenschnupfen nicht. In ein geschwächtes Immunsystem können die Erreger trotzdem eindringen und die Erkrankung hervorrufen. Darf ich Sie an Ihre Zeckenschutzimpfung erinnern? Ist diese fällig? Damit können Sie einer Hirnhaut- und Hirnentzündung vorbeugen, doch was ist mit der Borreliose?

 

Ich bin der Meinung, dass in besonders schweren Fällen beim Katzenschnupfen eine schulmedizinische Therapie mit einbezogen werden sollte, um Ihrer Katze schnelle Linderung zu verschaffen. Jedoch darf man hier die „Nebenwirkungen“ durch beispielsweise Cortisongaben nicht außer Acht lassen.

Eine begleitende und auch weiterführende Therapie mit Hilfe der Natur ist für eine ganzheitliche Behandlung und auch Heilung enorm wichtig. Und das nicht nur beim Katzenschnupfen.

Mit Homöopathie und Kräuterheilkunde lässt sich hervorragend das Immunsystem stärken, damit unsere Fellnasen gegen viele Erkrankungen gefeit sind. Ein intaktes Immunsystem ist nun mal das A und O.