Stoffwechselerkrankung bei der Katze

Was bedeutet der Begriff Stoffwechsel eigentlich?

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Der Stoffwechsel ist die Gesamtheit aller Reaktionen, die im Körper vorgehen. Alle Stoffe, die wir unseren Katzen zuführen, werden „umgewandelt“. Zu diesen Stoffen zählt unter anderem auch die Nahrung. Und das nicht nur bei Tieren. Dieser „Umwandlung“, die im Körper vor sich geht, liegt ein chemischer Prozess zugrunde. Und dieser Prozess ist der Stoffwechsel.

Und… ohne diesen Stoffwechsel können die Körperfunktionen nicht erhalten werden. Nur ein gut funktionierender Stoffwechsel garantiert Ihnen die Grundlage für eine gesunde und vitale Katze.

Doch… was passiert, wenn der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert, wie er soll?

Ein Stück weit können Sie sich das bereits nach meinen Worten denken. Unsere Samtpfote wird krank.  Mängel in der Versorgung sowie direkte Auswirkungen auf den gesamten Organismus entstehen. Oftmals müsste es aber gar nicht erst so weit kommen.

Häufig spricht man darüber, dass der Stoffwechsel entgleist ist, was heißt, dass eine Stoffwechselstörung vorliegt. Doch was bedeutet dies denn?

Das möchte ich Ihnen nun kurz erklären…

Der Körper der Katze wandelt während des Verdauungsprozesses die Nahrung unter anderem in Energie um. Doch der Körper der Katze braucht nicht nur Energie, sondern auch Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und noch viele andere „Stoffe“ um überleben zu können. Um die Nahrung verwerten zu können werden einige „Hilfsmittel“ im Organismus der Katze benötigt. Beispielsweise sind dieses verschiedenen Enzyme. Um wiederum diese Enzyme produzieren zu können muss der Körper der Katze aus der Nahrung unter anderem Aminosäuren gewinnen. Doch damit nicht genug. Damit diese Kette weiter richtig funktioniert und die Produktion „ins Rollen“ kommt und dafür sorgt, dass die Enzyme auch richtig zusammengesetzt werden, braucht der Körper der Katze ein gewisses System. Hinter diesem System verbergen sich oft Hormone. Diese sorgen dafür, dass die Enzyme, die gerade benötigt werden, in Einsatz kommen. Die Gegenhormone, die der Körper der Katze ebenfalls produziert, geben das Signal, wann diese Enzyme „Pause“ haben.

Nun fragen Sie sich vielleicht warum ich Ihnen das alles erzähle?

Der Grund ist ganz einfach… Stellen Sie sich nun vor, dass dieses komplexe System aus Hormonen, Gegenhormonen und Enzymen gestört ist. Der Körper Ihrer Katze ist nicht mehr im Stande das Katzenfutter oder andere zugeführten Stoffe zu verwerten. Dann ist die Gesamtheit aller Reaktionen im Körper der Katze gestört und kann fatale Folgen auf die Gesundheit der Samtpfote haben. Doch leider bleiben diese Stoffwechselstörungen bei der Katze oft unerkannt, da wir zu diesem Zeitpunkt zwar eine Veränderung bei unserer Katze spüren, aber nichts „greifbares“ in der Hand haben. Doch hier sollten Sie unbedingt Ihrem Gefühl vertrauen. Mit einer optimalen Fütterung und mit Hilfe der Homöopathie kann ich als Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin Ihre Samtpfote ganzheitlich betrachten und mögliche Folgeschäden verhindern.

Wann sollten Sie Ihrem Gefühl vertrauen? Und… wie kann ich denn eine solche Stoffwechselstörung bei Ihrer Katze erkennen?

Sie sollten Ihrem Gefühl vertrauen, wenn

  • Ihre Katze lustlos und antriebslos ist
  • Ihre Katze an stumpfem Fell leidet und die Katze Sie mit müden Augen anblickt
  • Ihre Katze ständig Hautprobleme und Juckreiz hat und Sie keine konkrete Ursache finden
  • Ihre Katze an Gewicht verliert und nicht frisst, wie Sie es gewohnt sind
  • Ihre Katze vermehrt Durst hat und deutlich mehr trinkt als sonst

 

Und nun zum meinem Teil als Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin

Katze-4swDie Leber, die Nieren und auch die Haut sind die Entgiftungsorgane, die beteiligt sind an der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Wenn also eine Stoffwechselstörung vorliegt, sind diese Organe meist mit betroffen und können somit Schäden davontragen. Sie erkennen, dass Ihre Katze vermehrt uriniert. Durchfall und vermehrtes Kratzen können Sie auch erkennen. Doch… ich kann durch meine fundierte Ausbildung und mein Wissen die Details erkennen und abwägen. Die Details zeigen mir, wie ich handeln muss und Ihrer Samtpfote helfen kann. Da müssen Sie mir einfach Ihr Vertrauen schenken und das für Ihre Katze tun, was mein Behandlungsplan verlangt. Und das bitte mit alle Konsequenzen. Über diese werde ich mit Ihnen sprechen und wenn Sie Zweifel an der Umsetzung haben, finden wir eine akzeptable Lösung, welche Ihre Katze gut tut. Ich bin oftmals erstaunt, wie die Tierhalter Antibiotika  mit aller Konsequenz verabreichen, aber bei der Natur meinen, dass sie dies vernachlässigen können. Doch genau das ist nicht der Fall. Ganzheitlich heißt – alles muss passen, denn ich möchte Ihre Katze nicht die Symptome nehmen, sondern die Ursache bekämpfen, damit sich Ihre Samtpfote wieder rundum wohl fühlt und Lebensqualität hat.Doch… neben diesen Anzeichen für eine Stoffwechselstörung bei Ihrer Katze könnten auch bestimmte Auslöser ein Grund sein, bei denen Sie hellhörig werden sollten.

Erkrankungen, die nicht direkt mit dem Stoffwechsel in Verbindung gebracht werden, können auch eine Rolle spielen. Sprich… diese Faktoren können auch eine Stoffwechselstörung bei Ihrer Katze hervorrufen.

Impfungen, Stress, Medikamente, Infektionen, Wurmkuren aber auch Wetterumschwünge und der Fellwechsel können den Stoffwechsel unserer Katzen belasten und ihn somit stören.

Gifte aus der Umwelt oder ein Wurmbefall können ebenfalls eine Stoffwechselerkrankung auslösen. Nieren und Leberschäden können nicht nur eine Folge der Stoffwechselerkrankung der Katze sein, sondern auch der Auslöser dafür.

Die falsche Fütterung ist ebenfalls ein Hauptauslöser dafür… Oftmals stelle ich fest, dass Katzen ein Futter bekommen, das so gar nicht auf ihre natürlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Natürlich weiß ich auch, wie schwer es ist, eine Samtpfote auf ein anderes Futter umzustellen. Doch da müssen Sie einfach – ganz salopp gesagt- durch. Schließlich geschieht diese Veränderung, damit Sie und Ihre Katze noch lange gesunde und vitale Tage erleben. Und… ganz ehrlich gesagt, dass sollte es uns wert sein. So ein klein wenig Konsequenz hat noch niemand geschadet. Und ich bin überzeugt, nach der „Zickenphase“ spürt die Katze, dass Sie nur um Ihr Wohl besorgt sind und Sie genau das Richtige für die Samtpfote getan haben.