Mykotherapie – Hund und Katze heilen mit Pilzen

Pilze – Heilpilze, Medizinalpilze, Vitalpilze – sind geheimnisvolle Wesen, da sie eine eigenständige Gruppe unter den Organismen bilden. Pilze – darüber sind wir uns oft nicht bewusst – machen bis 25 % der Biomasse unserer Erde aus. 1,5 Millionen Arten Pilze, von denen erst rund 10 % erforscht sind, gibt es. Davon kennen wir ca. 700 essbare und nur 50 giftige Pilze. Für mich faszinierend sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Schon vor vielen 1000 Jahren wurde die Heilkraft von Pilzen eingesetzt um Erkrankte gesund zu pflegen und Gesunde vor Erkrankungen zu bewahren. Ihren Ursprung findet die Mykotherapie, sprich das Heilen mit Pilzen, in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Zwei Aspekte stehen bei der Mykotherapie vor allem im Vordergrund – den Mensch, das Tier in seiner Ganzheit zu sehen, die Ursache der Erkrankung zu erkennen und entsprechend zu heilen. Vitalpilze wirken der Ursache der Erkrankung entgegen und unterdrücken nicht nur die Symptome. Mit der Mykotherpie können wir unserem Hund, unserer Katze sowohl bei bakteriellen, akuten und chronischen Erkrankungen helfen. Die Mykotherapie kann bei unseren Fellnasen unterstützend und gleichzeitig vorbeugend eingesetzt werden.

Doch auch bei dieser Therapieform gilt: so individuell die Ursache einer Erkrankung bei Hund und Katze sein kann, so individuell sollten auch die Heilpilze eingesetzt werden. Von daher möchte ich Sie an dieser Stelle wieder einmal bitten – nicht experimentieren, sondern holen Sie sich bitte die Hilfe von einem erfahrenen Mykotherapeuten. Nur dann kann diese Therapie bei Ihrem Hund, Ihrer Katze den Erfolg bringen, den wir uns alle für die Fellnase wünschen. Beim Einsatz von Heilpilzen kann es zu Erstreaktionen kommen, da alle Heilpilze eine entgiftende Wirkung besitzen. Von daher ist es manchmal von Nöten das gewisse Pilze langsam eingeschlichen werden.

Gleichzeitig kann es bei der Einnahme von Heilpilzen in Kombination mit Mitteln aus der Schulmedizin zu Wechselwirkungen kommen. Von daher sind die Dosierung und die Einnahmevorschrift genauestens zu beachten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden bedarf es eines wirklich fundierten Wissens. Zudem sollte bei der Verwendung von Vitalpilzen besonders auf die Qualität geachtet werden. Ich kann Ihnen versichern, dass ich darauf besonderen Wert lege. Ich achte auf ganz besonders kontrollierte Qualität, die auch frei von Schwermetallen und anderen Verunreinigungen ist.

Wie wirken Vitalpilze bei unserem Hund und unserer Katze?

Vitalpilze enthalten eine Vielzahl an pharmakologisch und ernährungsphysiologisch wichtigen Wirkstoffen. Dadurch stärken und stabilisieren Vitalpilze nachweislich das Immunsystem von unserem Hund und unserer Katze. Zudem gelten Pilze als zellerneuernd, was unter anderem von großer Bedeutung in der Krebstherapie ist. Jeder einzelne Pilz enthält beispielsweise verschiedene Aminosäuren, Mineralstoffe und Vitamine, die richtig eingesetzt bei Hund oder Katze die Erkrankung unterstützen können. Von daher dürfte es also nicht verwunderlich sein, dass Vitalpilze vielseitig in der Naturheilkunde eingesetzt werden. Vitalpilze haben darüber hinaus noch eine faszinierende Eigenschaft. Die Vitalpilze wirken adaptogen, sprich sie regulieren den Körper, können ihn aber nicht überregulieren. Beispielsweise können sie bei richtigem Einsatz der Pilze den Insulinspiegel senken, aber nicht soweit, dass eine Unterzuckerung entsteht.

Die Mykotherapie ist eine Therapie, die mittel- bis langfristig eingesetzt wird. Die Heilpilze sollten je nach Krankheitsbild über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit die Pilze ihre ganzheitliche Wirkung entfalten können und somit in der Lage sind die Ursachen der Krankheit zu beseitigen. Ist diese beseitigt, so klingen auch die Symptome ab.

Keines Beispiel: Maitake – Klapperschwamm – tanzender Pilz

Die Polysaccharide dieses Pilzes, allen voran das Beta-D-Glucan Grifolan regt die Aktivität der Immunzellen an. Maitake aktiviert Stammzelle, T-Zellen und Makrophagen und somit einen Großteil des Immunsystems. Auf Grund dieser Wirkung, auch in Kombination mit anderen Pilzen, die immunstärkend wirken, wird dieser Pilz bei allen Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen angewandt. Dazu gehört unter anderem die Diabetes, sowie Krebserkrankungen.

Doch auch bei der Ernährung von unserem Hund und unserer Katze spielen Heilpilze eine große Rolle. Der Einsatz von individuell ausgewählten Pilzen kann Mangelerscheinungen und somit Erkrankungen von Ihrem Hund, Ihrer Katze vorbeugen. Wieder sehen Sie, dass die Naturheilkunde Ihnen und Ihrer Fellnase viele Behandlungsformen zur Verfügung stellt. Sie als Halter müssen dies nur erkennen und mit Hilfe von ausgebildeten und fachkundigen Therapeuten anwenden.

 

Bei welchen Erkrankungen von Ihrem Hund und Ihrer Katze können Heilpilze Erfolge erzielen?

Vorab… natürlich können auch Vitalpilze allein keine Wunder vollbringen, aber sinnvoll als Teil der Therapie eingesetzt können Sie eine entscheidende Rolle zur Gesunderhaltung der Fellnase beitragen.

Besonders gute Erfolge erzielt die Mykotherapie unter anderem bei folgenden Erkrankungen:

  • Autoimmunerkrankungen
  • Diabetes
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Tumorerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Gelenkerkrankungen
  • Ohrenerkrankungen
  • Schleimhautentzündungen
  • Verstopfungen
  • Herzerkrankungen
  • Harnwegserkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Borreliose
  • Parasitenbefall
  • Viruserkrankungen
  • Epilepsie
  • Allergien
  • Immunschwäche
  • Osteoporose
  • Muskelerkrankungen
  • Zysten
  • Exzeme
  • Darmerkrankungen
  • Und, und,und…

Heilpilze werden in Pulverform unter das Futter der Fellnasen gemischt. Allerdings sollte in diesem Pulver der gesamte Pilz mit allen Inhaltsstoffen enthalten sein.